Wie wird die Haut braun?

Die Hautfarbe des Menschen resultiert aus dem Zusammenwirken von Hautdurchblutung, Hornschichtfarbe und dem Gehalt an Hautpigmenten. Das wichtigste ist das gelbbraune bis schwarze Pigment Melanin. Die Melaninpigment wird durch spezielle Pigmentzellen, die so genannten Melanozyten, gebildet. Diese Zellen befinden sich in der untersten Schicht der Keimzellenschicht neben den Oberhautkeimzellen.
Die Pigmentzellen produzieren Melanin, das in Form von kleinen Körnchen zum Teil an andere Zellen abgegeben wird. Nur durch Nachschub von neuen Zellen der Keimzellschicht werden die Melaninkörnchen zum Teil durch benachbarte Zellen aufgenommen und mit diesen weiter geschoben. In dem normalen Ablauf der Oberhauterneuerung erreichen sie die oberflächliche Hornschicht, wo sie mit anderen verhornten Zellen abgeschuppt werden.

Wie wird Melanin in den Zellen gebildet?
Der farblose Ausgangsstoff des Melanins ist die Aminosäure Tyrosin. Diese Aminosäure wird durch die Einwirkung des hauteigenen, kupferhaltigen Ferments der Tyrosinase und des Sauerstoffes in Folge einer Reihe von Umwandlungen zu Melanin.
Diese Umwandlung wird aber erst durch Sonnenlichteinwirkung aktiviert und vollzogen. Die Pigmentproduktion nebst der genügenden Lichteinwirkung ist unabhängig von der Zahl der Pigmentzellen, sie ist aber abhängig von der Intensität des Stoffwechsels dieser Zellen.
Weiße und dunkle Rassen unterscheiden sich nicht durch die Zahl der pigmentbildenden Zellen voneinander, es besteht aber ein großer Unterschied in der Intensität des Stoffwechsels und der Tätigkeit der Pigmentzellen bei dunklen Rassen.

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